Produktkatalog / Tisch- & Raumkultur / Serie THÜRINGER WALDGLAS


In Lauscha, am idyllisch gelegenen Rennsteig im Thüringer Wald, wurde  1597 die erste Glashütte gegründet. Die Geschichte des Lauschaer Glases  ist untrennbar mit dem „Thüringer Waldglas“ verbunden. Seit Mitte des  19. Jahrhunderts ist Lauscha auch als Geburtsstadt des gläsernen  Christbaumschmucks bekannt.

Als Waldglas wird durch Eisenoxide  grünlich gefärbtes Pottascheglas bezeichnet. Die ersten in Lauscha  hergestellten Gläser zeichneten sich durch eine dezente Grünfärbung und  zahlreiche eingeschlossene Luftbläschen aus. Der grünliche Farbton des  Waldglases ergab sich aus dem hohen Eisenanteil des im Thüringer Wald  vorhandenen Sandes. Die Blasen, auch Gispen genannt, entstanden aufgrund  der Tatsache, dass mit Holzbefeuerung seinerzeit nicht so hohe  Schmelztemperaturen erreicht wurden.

Einige Unikate bitten im  doppelten Sinne historisches Colorit. Sie benutzten bereits Johann  Wolgang von Goethe oder Martin Luther.

GOETHES WASSERGLAS
Das  Goethe Wasserglas ist die Nachbildung eines Glases aus Goethes  Privatbesitz. Goethe,  Liebhaber des Schlichten, erfreute sich besonders  an der einfachen Form mit dem leicht nach außen gebogenen Rand. Das  Original ist im Goethe-Museum in Weimar zu besichtigen.

GOETHE's BAROMETER
Dieses  historische Wetterglas, auch Goethe-Barometer oder Donnerglas genannt,  bezieht sich mit seinem Namen auf den berühmten deutschen Dichter und –  weniger bekannt – Naturforscher Johann Wolfgang von Goethe. Nach Goethes  Tod fand man in seinem Weimarer Haus ein solches Barometer. In der  Farbglashütte Lauscha wurde dieses Replik von erfahrenen Glasmachern in  aufwendiger Handarbeit hergestellt.

LUTHER GLAS
Dieses  Glas ist eine Replik des Trinkglases, das in Luthers Sterbehaus   (Museum Eisleben) ausgestellt ist, und das lange Jahre als Luthers  letztes Trinkgefäß galt. Eine durchsichtige Legende, wie wir heute  wissen, denn Martin Luther hat nie aus diesem Glas getrunken.

TRINKGLÄSER – REPLIKEN ALTER GLÄSER
Bei  allen Trinkgläsern aus Thüringer Waldglas handelt es sich um Repliken  alter Trinkgefäße, das wird am so genannten Nabel sichtbar. Am Nabel –  einer Bruchstelle am Boden des Glases, die während des Arbeitsprozesses  entsteht – wird seit 1853 ein Schmetterling als Markenzeichen der  Farbglashütte aufgeprägt.


noch 99 Tage bis Weihnachten ;-)

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