Geschenkideen mit Geschichte – Teil 1: Goethe, Müntzer & Waldglas
Besondere Geschenke, die mehr erzählen als nur ihren Wert
Geschenkideen mit Geschichte – Teil 1
Goethe, Thomas Müntzer & Thüringer Waldglas
Besondere Geschenke, die mehr erzählen als nur ihren Wert
Ein schönes Geschenk kann vieles sein: eine Erinnerung, ein Zeichen der Wertschätzung oder etwas, das einen besonderen Menschen ein Leben lang begleitet.
Besonders wird es, wenn hinter einem Geschenk eine Geschichte steckt.
In unserer Glashütte in Lauscha verbinden wir traditionelles Glashandwerk, historische Vorbilder und besondere Persönlichkeiten. Dabei entstehen Glasobjekte, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern Geschichte bewahren und weitererzählen.
Wir möchten mit unseren historischen Glasobjekten genau diese Verbindung schaffen: zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen traditionellem Handwerk und einem Zuhause, in dem besondere Dinge ihren Platz finden.
Ob Goethe, Thomas Müntzer oder die jahrhundertealte Tradition des Thüringer Waldglases – jedes dieser Geschenke hat seinen eigenen Ursprung und erzählt ein Stück Geschichte.
Goethe Wasserglas – schlichte Eleganz mit Geschichte
Ein Glas kann auf den ersten Blick etwas ganz Alltägliches sein. Und doch kann es eine Geschichte erzählen, die weit über seinen eigentlichen Zweck hinausgeht.
Unser Goethe Wasserglas ist eine originalgetreue Nachbildung eines Trinkglases aus dem privaten Besitz Johann Wolfgang von Goethes. Das Original ist heute im Goethe-Museum in Weimar zu sehen.
Goethe lebte fast 50 Jahre in dem 1709 erbauten Haus am Frauenplan in Weimar. Dort gehörten die einfachen Dinge des täglichen Lebens ebenso zu seinem Alltag wie das Schreiben, Lesen und der Austausch mit seinen Gästen. Ein Trinkglas aus seinem persönlichen Besitz wird dadurch zu einem greifbaren Stück seiner Lebenswelt.
Die Form des Glases haben wir bewusst schlicht gehalten. Der leicht nach außen gewölbte Rand und die zurückhaltende Gestaltung wirken zeitlos – vielleicht gerade deshalb, weil sie nicht versucht, besonders auffällig zu sein.
Nach den überlieferten Trinkgewohnheiten Goethes wurde das Glas vermutlich eher für Wein als für Wasser verwendet. Heute trägt es dennoch den Namen Goethe Wasserglas und verbindet eine alltägliche Form mit einer außergewöhnlichen Persönlichkeit.
Waldglas Goethe-Wasserglas 2 St.
Wir fertigen das Glas in Lauscha nach dem historischen Vorbild des Thüringer Waldglases. Der charakteristische grünliche Farbton sowie kleine Unregelmäßigkeiten wie Bläschen oder Schlieren geben jedem Stück seinen eigenen Charakter.
Goethe Wasserglas – historisches Vorbild aus dem privaten Besitz Goethes
Passend zum Goethe Wasserglas bieten wir auch Goethes Krug an. Gemeinsam ergeben Glas und Krug ein stimmiges Geschenkset, das die Verbindung zu Goethes Lebenswelt aufgreift und zugleich einen schönen Platz im heutigen Alltag findet.
Auf einem schön gedeckten Tisch können beide Stücke gemeinsam zur Geltung kommen. Und wer weiß: Goethe selbst hätte an dieser Kombination sicherlich seine Freude gehabt. Schlicht, funktional und mit einem Hauch von Geschichte – vermutlich hätte sie gut zu seinem Alltag gepasst.
Auch das Goethe-Barometer verbindet den Namen des Dichters mit der Lauschaer Glaskunst. Goethe interessierte sich für Naturwissenschaften und die Beobachtung natürlicher Phänomene. Das Goethe-Barometer wurde zwar nicht von ihm erfunden, trägt seinen Namen aber aufgrund eines solchen Gefäßes, das nach seinem Tod in seinem Schlafzimmer in Weimar gefunden wurde.
Die Geschichte und Funktionsweise des besonderen Glasobjekts im ausführlichen Blogartikel.
Gerade diese Verbindung macht das Goethe Wasserglas für uns zu etwas Besonderem: Es wirkt nicht wie ein modernes Souvenir, sondern wie ein Gegenstand, der eine vergangene Zeit in die Gegenwart holt.
Auf dem Tisch, in einem Regal oder zusammen mit Büchern wird es so zu mehr als einem Trinkgefäß. Zusammen mit Goethes Krug entsteht ein besonderes Geschenkset für Goethe-Fans, Literaturfreunde und alle, die sich ein kleines Stück Weimarer Geschichte nach Hause holen möchten.
Thomas Müntzer – ein Stück Reformationsgeschichte
Auch Thomas Müntzer gehört untrennbar zur Geschichte Thüringens und zu den großen Umbrüchen des 16. Jahrhunderts.
Thomas Müntzer war Theologe und Prediger und wurde zu einer prägenden Figur der frühen Reformationszeit. Seine Vorstellungen von Glauben und gesellschaftlicher Gerechtigkeit führten ihn schließlich an die Seite der aufständischen Bauern.
1525 wurde Müntzer nach der Niederlage der Bauern bei Frankenhausen gefangen genommen und hingerichtet.
Sein Name ist bis heute eng mit der Geschichte Thüringens und dem Bauernkrieg verbunden.
Geschichte, die sich in Glas verbindet
Mit unserem Thomas-Müntzer-Glasfeder-Geschenkset verbinden wir eine historische Persönlichkeit mit traditioneller Lauschaer Glaskunst.
Mit unserem Thomas-Müntzer-Glasfeder-Geschenkset verbinden wir diese historische Persönlichkeit mit der Lauschaer Glaskunst. Die Glasfeder erinnert dabei am Rande auch an die Bedeutung von Schrift und Überlieferung in einer Zeit, in der politische und religiöse Ideen vor allem durch Worte und Schriften verbreitet wurden.
Im Mittelpunkt steht für uns jedoch die historische Persönlichkeit Thomas Müntzer und die bewegte Zeit, in der er lebte.
Gleichzeitig ist das Set ein besonderes dekoratives Objekt. Glasfeder, Tinte und Ablage können auf einem Schreibtisch, zwischen Büchern oder als historisch anmutendes Einzelstück ihren Platz finden.
Thomas-Müntzer-Glasfeder – ein historisch inspiriertes Geschenk aus Lauscha
Die Glasfeder muss dabei nicht im Mittelpunkt stehen. Entscheidend ist die Geschichte, die mit ihr verbunden ist.
Ein außergewöhnliches Geschenk für Menschen mit Interesse an Thüringen, Geschichte und den bewegten Zeiten der Reformation und des Bauernkriegs.
Glasfeder Geschenkset THOMAS MÜNTZER in Geschenkbox
Thüringer Waldglas – ein Stück Lauschaer Glastradition
Manche Geschenke brauchen keine berühmte Persönlichkeit. Ihre Geschichte steckt bereits in dem Material, aus dem sie gefertigt sind.
Das Thüringer Waldglas ist eng mit der Geschichte der Glaskunst in Lauscha verbunden. Der historische Urtypus entstand aus den in den Waldgebieten vorhandenen Rohstoffen. Sand, Kalk und Buchenasche bildeten die Grundlage für das Glasschmelzen. Der Eisengehalt des Sandes und die Holzkohlereste in der Asche verliehen dem Glas seinen charakteristischen grünlichen Farbton.
Auch kleine eingeschlossene Luftblasen, die sogenannten Gispen, gehören zum typischen Erscheinungsbild. Was aus heutiger Sicht wie eine kleine Unregelmäßigkeit wirken mag, erzählt von der ursprünglichen Herstellung des Glases und gehört zu seinem besonderen Charakter.
Genau diese sichtbaren Spuren machen für uns den Reiz des Waldglases aus. Jedes handgefertigte Stück kann leicht anders aussehen – mit individuellen Farbnuancen, kleinen Bläschen oder Schlieren. Es wirkt dadurch lebendig und erinnert daran, dass hier nicht einfach ein vollkommen gleichförmiges Industrieprodukt entstanden ist.
In Lauscha greifen wir diese historische Glastradition bis heute auf. Aus dem Waldglas entstehen unterschiedlichste Gefäße und Objekte, die traditionelle Handwerkskunst mit zeitgemäßer Gestaltung verbinden.
Thüringer Waldglas – traditionelle Glaskunst aus Lauscha
Ein schönes Beispiel ist unsere FELICITAS-Vase nach einem Entwurf von Richard Lauke aus dem Jahr 1939. Sie verbindet Elemente von Art Déco und Bauhaus mit der charakteristischen Ausstrahlung des Thüringer Waldglases. Die klare Form wirkt zeitlos und macht die Vase zu einem dekorativen Stück, das auch in moderne Wohnräume passt.
Gerade diese Verbindung gefällt uns: historisches Glas und zeitgemäßes Wohnen. Auf einer Kommode, einem Regal oder einem schön gedeckten Tisch kann ein solches Stück seine Geschichte erzählen und gleichzeitig ganz selbstverständlich Teil des heutigen Zuhauses werden.
Vase FELICITAS
Ein Stück Geschichte muss schließlich nicht im Museum stehen. Es kann auch das eigene Zuhause bereichern.
Das macht Thüringer Waldglas für uns zu einer besonderen Geschenkidee für alle, die Geschichte, Design und echtes Handwerk miteinander verbinden möchten.
Ein Geschenk, das Geschichte weiterträgt
Goethe, Thomas Müntzer und das Thüringer Waldglas könnten auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein. Und doch verbindet sie etwas: Sie erzählen auf ihre eigene Weise von Thüringen, deutscher Geschichte und einer langen Tradition.
Ein Goethe Wasserglas erinnert an einen der bedeutendsten deutschen Dichter. Das Thomas-Müntzer-Glasfeder-Set führt zu einer bewegten Epoche der Reformationszeit. Und das Thüringer Waldglas trägt die Geschichte der Lauschaer Glaskunst bereits in seinem Material und seiner Herstellung.
So entstehen Geschenkideen, die für uns mehr sind als schöne Gegenstände.
Sie verbinden Geschichte, Handwerk, Design und Erinnerung – und geben historischen Geschichten einen Platz in der Gegenwart.
Vielleicht liegt genau darin ihr besonderer Reiz: Man schenkt nicht einfach ein Glas, eine Glasfeder oder eine Vase. Man schenkt eine Geschichte, die ihren Platz im Leben eines Menschen finden kann.
Ein Geschenk, das bleibt.